Lichtort & Vitrine

Am zweiten Advent 2009 wurde ein Lichtort eingeweiht, ein Leuchtobjekt, das Trost und Hoffnung spenden soll. Es wurde von dem Designer Axel Finke entworfen und orientiert sich vor allem an den Stilelementen des Kirchenraumes. Das untere Gestell des Leuchters - aus Schmiedeeisen – ist in der Bogenstellung den „syrischen Gewölben" des Mittelschiffes nachempfunden, der obere Teil ist eine halbierte Weltkugel, die sich in vier filigrane Welthälften teilt. Zu allen Himmelsrichtungen   kann man durch den

Leuchter hindurchsehen und durch das besonders verarbeitete Material - spiegelpoliertes Stahlmetall - im oberen Teil des Leuchters, spiegeln sich sowohl die Deckengewölbe der Hohnekirche als auch die entzündeten Kerzen im Leuchter. Inmitten der vier Welthälften befindet sich das Kreuz. Der Leuchter passt sich durch seine Form und Gestaltung, aber auch durch das verwendete Material harmonisch an den Kirchenraum an. Bei dem Leuchter für die Hohnekirche handelt es sich um ein Lichtobjekt zum Mitmachen, das eine in sich sakrale, geschlossene, skulpturhafte Form bildet, die sich der Raumarchitektur der Kirche in ganzem Maße anpasst.

 

Eigentlich sollte die neue Vitrine im Eingangsbereich der Hohnekirche sich als dezentes Schmuckstück präsentieren. Aber Designer Axel Finke hat da etwas entworfen, was durch Form und Material sofort ins Auge fällt. Dominierendes Material ist Grünsandstein, der von Stahlträgern gehalten wird. Die Vitrine nimmt die Formensprache der Kirche auf, das Achteck der Pfeiler, deren Profilierung und die Quaderstruktur der Mauern